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10 Jahre foodloose - Jubiläumsinterview mit den foodloose Gründerinnen

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von foodloose haben wir ein Interview mit unseren Gründerinnen Katharina und Verena geführt. Sie erzählen von ihren Erlebnissen und Highlights, aber auch von neuen Entwicklungen, Veränderungen und Herausforderungen in 10 Jahren foodloose.

Katharina, was war dein schönstes Erlebnis in 10 Jahren foodloose?

Katharina: Puhhh, es gibt so viele schöne Momente. Als Verena nach Hamburg kam und wir den ersten Tag gemeinsam in unserem Co-Working Space saßen oder aber auch als die ersten fertig verpackten Riegel auf meinem Tisch lagen, war ich schon mächtig stolz. Ich habe sie sogar auf meinen Nachttisch gelegt, um sie beim Einschlafen anschauen zu können ;-) Außerdem hatte ich mal ein fremdes Gegenüber in einem Seminar und sie packte den Coco Caramella aus und aß ihn total genüsslich. Da ich wohl geschaut habe, sagte sie zu mir: „Kennen Sie die Riegel, die sind wirklich ultra lecker, ich habe immer welche dabei“. Das war auch ein großartiger Moment.

Verena, was war das coolste (Kunden-)Feedback in 10 Jahren foodloose?

Verena: Das coolste Feedback von unseren Kunden war und ist, dass auf foodloose immer Verlass ist und dass wir superleckere Produkte machen, die innovativ sind.
Auch von unseren Geschäftskunden erhalten wir tolles Feedback, z. B. schätzen sie unsere sehr ehrliche Kommunikation. Für mich ist das größte Kompliment, wenn sie unsere neuen Produkte einlisten, ohne zuvor Muster zu erhalten, weil sie uns vertrauen und mitgehen.

Katharina, was war für dich die größte Herausforderung in 10 Jahren foodloose? Welche Herausforderungen haben foodloose stärker gemacht?

Katharina: Partnerschaften aufzubauen die auf Vertrauen, Transparenz und Respekt basieren und mit ihnen gemeinsam zu wachsen. Anfangs war es natürlich auch irre schwer Listungen zu bekommen und überhaupt auf eine relevante Größe zu kommen. Jede Herausforderung hat uns stärker gemacht. Wir sind immer an den Herausforderungen gewachsen und haben noch nie den Kopf in den Sand gesteckt. Die letzte große Herausforderung war auch bei uns Corona und die Adaptionen die das Geschäftsmodell verlangt hat. Im Endeffekt hat es uns gestärkt und auf die nächste Stufe katapultiert, da wir schnell einen verstärkten Fokus auf unseren eigenen Shop und den e-Commerce gelegt haben.

Verena, wie hat sich das Umfeld bzw. die Branche in diesen 10 Jahren entwickelt oder verändert?

Verena: Die Sortimente werden schnelllebiger. Hinzu kommt, dass die Konkurrenzsituation immer größer geworden ist. Vor 10 Jahren waren wir einige der sehr wenigen veganen Riegel am Markt, mittlerweile gibt es sehr viele junge Snackunternehmern. Auch der soziale Druck wird größer: es wird erwartet und ist normal, dass vor allem im sozialen Bereich ein Mehrwert geschaffen wird. Das war vor 10 Jahren nicht der Fall, da war ein soziales Engagement oder ein Klimaengagement etwas ganz Besonderes.

Katharina, welche Entscheidungen würdest du heute anders treffen?

Katharina: Ich würde schneller Dinge abgeben in denen ich mittelmäßig bin.

Verena, wofür warst du in 10 Jahren foodloose besonders dankbar?

Verena: Seit 10 Jahren mit einer Freundin solch ein tolles Unternehmen auf die Beine gestellt zu haben, bei dem das Arbeiten immer noch genauso viel Spaß und Freude bringt wie zu Beginn ist unglaublich erfüllend. Ich bin sehr dankbar und froh über unser gegenseitiges absolutes Vertrauen.
Wir sind von einem kleinen Start up in St Pauli zu einem etablierten Snackunternehmen herangewachsen, auf das man mittlerweile wirklich zählt und dem man vertraut. Das macht mich stolz!

Katharina, wenn Geld keine Rolle spielen würde, welchen Riegel würdest du kreieren?

Katharina: Einen Riegel mit Macadamianüssen und richtig viel Vanille.

Verena, wie stellst du dir die nächsten 10 Jahre mit foodloose vor? Wie sehen die Ziele aus?

Verena: foodloose soll aus keinem Bio-Regal (Fachhandel, Drogerie, Lebensmitteleinzelhandel, Cafés etc.) mehr wegzudenken sein und sich felsenfest als Bio-Marke mit dem gesamten Markt etabliert haben. Und das nicht nur als Snackunternehmen, sondern auch als Marke für Kids. Ziel ist natürlich auch, dass foodloose noch genauso vertraut wird und als ehrliches, sympathisches Unternehmen wahrgenommen wird wie heute. Außerdem möchten wir foodloose auch auf dem europäischen Markt gut etablieren.

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