Lexikon: S wie Sonnenblumenkerne

Sonnenblumen sind mit ihren charakteristischen großen Blüten wahre Freudenbringer und verkörpern ein Sommergefühl. Man erkennt sie an der leuchtend gelben Blüte, mit dunkelbraunen Zentren, welche mit Samen gefüllt sind. Die stolze aufrechte Sonnenblume ist nicht nur Sinnbild für Schönheit, auch ihre Kerne haben es in sich: diese versorgen uns mit reichlich Kraft und Energie. Sonnenblumenkerne sind nicht nur als heimisches Superfood bekannt, die gesunden Knabberkerne sind in vielen Kulturen von großer Beliebtheit.

Die Pflanze kann zwischen 3 und 18 Meter hoch wachsen und benötigt dafür nur 90 bis 100 Tage. Eine einzige Sonnenblume kann bis zu 2000 Samen hervorbringen. Eine kultivierte Sonnenblume hat einen einzigen Stamm und einen großen Samen-Kopf. Ein Unterschied dazu ist die Wildform, welche mit ihren kleinen Köpfen und Samen stark verzweigt ist. Weltweit gibt es mehr als 60 verschiedene Arten und es werden immer wieder neue Arten von Sonnenblumen gezüchtet. Diese haben z. b. orange, braune, rotbraune oder gestreifte Blütenblätter. Nicht nur die Farbe der Blüten unterscheidet sich, auch ihre Zentren sind andersfarbig.

Eine besondere Eigenschaft der Sonnenblume ist der „Heliotropismus“: Dieser Mechanismus bewirkt, dass der Blütenkopf der Sonnenbewegung folgt.

Geschichte

Archäologische Ergebnisse zeigen, dass die Sonnenblume etwa 2500 v. Chr. in der Region des Mississippi und auch in Mexiko-Stadt angebaut wurde. Francisco Pizarro beobachtete Inkas, welche die Sonnenblume als Abbild ihres Gottes verehrten. Die wilde Sonnenblume war von Nord- bis Mittelamerika verbreitet. Samen der Sonnenblume wurden 1552 von spanischen Seefahrern aus Amerika nach Europa gebracht, wo sie zunächst als Zierpflanze angebaut wurde. Ab dem 17. Jahrhundert verwendete man die Kerne für Backwaren oder geröstet als Ersatz für Kaffee und Trinkschokolade. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird die Sonnenblume auch als Ölpflanze genutzt.

Inhalts- und Nährstoffe

Sonnenblumenkerne enthalten jede Menge Eiweiß, reichlich ungesättigte Fettsäuren und Aminosäuren. Mit einem hohen Folsäuregehalt und den Vitaminen A, E, vielen B-Vitaminen, sowie Vitamin D und K sind sie ein echter Vitaminlieferant. Zudem enthalten Sonnenblumenkerne viele Mineralstoffe und Spurenelemente, wie zum Beispiel Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium, Selen, Zink und Mangan. Sonnenblumenkerne sind daher auch ein idealer Nährstofflieferant für Vegetarier oder Veganer.

Der Verzehr von Sonnenblumenkernen wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die Durchblutung aus. Die in ihnen enthaltenen Antioxidantien wirken zusätzlich verjüngend auf Haut, Haare und Zellen. Durch ihren hohen Proteingehalt stärken Sonnenblumenkerne nicht nur das Nerven- und das Immunsystem, sondern auch einen gesunden Muskelaufbau. Durch die Aminosäure L-Tryptophan haben die Kerne zudem eine stimmungsaufhellende Wirkung. Die Phytoöstrogene, welche in den Kernen enthalten sind, können dabei helfen, den Hormonhaushalt in Balance zu halten.

Verwendung

Sonnenblumenkerne werden vielseitig verwendet, beispielsweise für Speiseöl, in der Medizin, für Farben, Tierfutter oder auch Biodiesel. In der Küche werden sie zudem häufig in Müslis, Salaten oder Gerichten genutzt. Wir verwenden Sonnenblumenkerne in unseren Nussriegelsorten Coco Caramella, Poesie Amelie und Poppy Limona.

„The Sunflower State“

Kansas trägt den Spitznamen "The Sunflower State": Diesen Namen verdankt der Bundesstaat nicht nur seiner geografischen Lage, denn Kansas liegt genau in der Mitte der USA, sondern auch als Erinnerung an die wilden Sonnenblumen. Diese wachsen in Hülle und Fülle im ganzen Bundesstaat. Deshalb ist die Sonnenblume auch die offizielle Staatsblume von Kansas und wird auf der Flagge abgebildet.

Sahara Dragon San Fransisco Sauerkirschen Schwefelfrei Sesam Shop Smoothie SMU:DI Snack Sonnenblumenkerne Spinat Sport Startup Superfood

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Newsletter abonnieren
Jetzt Fan werden
Zahlung & Versand: