Lexikon: M wie Mandel

Mandeln sind strenggenommen keine Nüsse, sondern Steinfrüchte. Das heißt, dass die Frucht einen Kern besitzt, der im Fall der Mandel essbar ist. Ähnlich ist dies zum Beispiel bei Kokosnüssen, Pfirsichen und Pistazien. In unserem Poesie Amelie Nussriegel bilden Mandeln die Basis.

Das gesunde Superfood stammt ursprünglich aus Asien: Heutzutage wachsen sie auch in Spanien, Amerika (insbesondere Kalifornien) und Italien. Mandeln gehören zur Familie der Rosengewächse und werden daher auch “Die Königin der Rosenfamilie” genannt: Weitere Familienmitglieder der Mandel sind der Pfirsich und die Aprikose.

Den Mandelbaum erkennt man an seiner interessanten Form. Wenn sie blühen sind sie besonders schön anzusehen. Bis zu 12 Meter kann der Baum in Ausnahmefällen hoch werden. Die Blüte des Mandelbaums enthält viel Nektar und zieht daher viele Insekten an. Besonders Bienen haben es auf diesen Baum abgesehen, den sie gleichzeitig bestäuben. Früchte trägt der Baum bereits zu Beginn des Jahres. Die Mandeln reifen jedoch erst gegen Ende des Sommers.

Geschichte

Mandeln wurden vor Tausenden von Jahren angepflanzt, ohne dass sie einen offiziellen Namen hatten. Es dauerte einige Zeit, bis man ihnen den Namen Mandel gab. Das lag daran, dass Botaniker sich ständig neue Namen für sie ausdachten. Der Verzehr von Mandeln war früher sehr beliebt, um Krankheiten zu heilen.

Die Köche königlicher Familien fügten dem Essen häufig Mandeln bei, damit man die schweren Fleischmahlzeiten besser verdauen konnte.

Inhalts- und Nährstoffe

Mandeln sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie liefern insbesondere die B-Vitamine Riboflavin und Niacin („Stoffwechselvitamine“), Vitamin E sowie essentielle Mineralstoffe, wie Calcium, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor und Zink. Außerdem ist ihr Gehalt an Thiamin, Folsäure und Kalium hoch. Somit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Vitamin- und Mineralstoffversorgung.

Mandeln eignen sich als Snack für zwischendurch: Sie haben einen positiven Effekt auf die Sättigung, da sie zum einen reich an Ballaststoffen und zum anderen einen hohen Fettgehalt aufweisen.

Laut den Ergebnissen verschiedener Studien können Mandeln vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und das „schlechte“ Cholesterin (LDL) reduzieren. Es wird davon ausgegangen, dass zum einen der hohe Ballaststoffgehalt für diese Wirkung verantwortlich ist, zum anderen eine bestimmte Substanz, die Phytosterole, denen eine ähnliche Wirkung nachgesagt wird.

Werden Mandeln mit einer Mahlzeit zusammen gegessen, so können sie den Blutzucker- und Insulin-Spike, der nach dieser Mahlzeit normalerweise erfolgen würde, reduzieren und regulieren.

Mandeln weisen antioxidative Eigenschaften auf – also die Fähigkeit, freie Radikale abzufangen, die Körperzellen und Erbinformation schädigen und unter Umständen zu Krebs führen können. Nach Untersuchungen können Mandeln dazu beitragen, Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu verhindern.

Mandeln reduzieren Entzündungen im Körper: Je mehr Nüsse und Samen man isst, desto geringer sind sogenannte Entzündungs-Marker, also Blutwerte, die anzeigen, dass eine Entzündung im Körper existiert.

Tag der Mandel

Am 16. Februar ist Tag der Mandel in den USA: Ins Leben gerufen hat den Ehrentag der beliebten Schalenfrucht das US-amerikanische Almond Board of California (ABC). Rund 80 % der weltweiten Mandelproduktion stammt aus dem sonnigen Kalifornien – trotz des spektakulären Erblühens der Mandelbäume auf Mallorca.

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