Lexikon: K wie Kürbiskerne

Der Kürbis (cucurbita) ist eine Beerenfrucht – genauer eine Panzerbeere. Ein Kürbis kann bis zu mehrere 100 Kilogramm schwer werden.

Ursprung

Der Kürbis stammt ursprünglich aus Südamerika. In Peru und Mexiko wurden Kürbisse schon vor mehr als 8.000 Jahren gegessen. Mit der Entdeckung Amerikas kam er schließlich auch nach Europa.
Von August bis November sind Kürbisse aus heimischem Anbau verfügbar. Auch wenn die gelben bis orangeroten riesigen Früchte auf den Feldern noch nicht reif sind, hat ihr kostbares Inneres immer Saison: Kürbiskerne. Diese gibt es eigentlich zu jeder Jahreszeit getrocknet, geröstet, gesalzen oder naturbelassen.

Vielzahl an Kürbisarten

Rund 800 verschiedene Kürbisarten gibt es, von denen allerdings nur etwa 200 essbar sind. Die Familie der Kürbisgewächse besteht aus rund 90 Gattungen. Neben der Artenvielfalt ist auch die Farbenvielfalt beeindruckend: Ob weiß, gelb, grün, schwarz, gefleckt oder gestreift. Den Kürbis gibt es in vielen Farbvariationen. Auch in der Form ist er sehr flexibel: Von rund, oval birnenförmig bis zu zwiebelförmig und glatt oder mit kleinen Pickeln reicht die Bandbereite. Jede Frucht des steierischen Ölkürbis enthält bis zu 1000 grünlicher Kerne.

Inhalts- und Nährstoffe

Ein Kürbis besteht zu über 90 % aus Wasser. Kürbiskerne enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und Enzyme, die vor allem auf Reizblase und Prostata ihre positive Wirkung entfalten.
Außerdem liefern sie reichlich ungesättigte Fettsäuren (über 80 %), Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Ihre wichtigsten Inhaltstoffe jedoch sind die Phytosterine, eine Gruppe von bioaktiven Inhaltstoffen, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen als auch lindern können. Diesen können 2 bis 3 Esslöffel Kürbiskerne bei regelmäßigem Verzehr entgegenwirken.

Verwendung

Im Brot oder im Müsli, auf Kuchen oder in Salaten sind Kürbiskerne von großer Beliebtheit. Auch in unserem Frisco Crisp Nussriegel verwenden wir die leckeren Kerne. Kürbiskerne sind ein gesunder Knabberspaß. Auch das aus ihnen herausgepresste Öl ist sehr gesund.

Es ist bekannt, dass Kürbiskerne sehr gesund sind und trotzdem schmeißen viele Menschen die Kerne nach dem Aushöhlen des Kürbisses weg. Stattdessen kann man sie auch einfach vom Fruchtfleisch befreien und auf einem Backblech 20 Minuten bei 100 Grad trocknen, Kürbiskerne süßen oder salzen – fertig ist der Snack.
Zugleich lassen sich aus ihnen auch Cremes für trockene und spröde Haut, Seifen und Lippenbalsam herstellen. Das aus ihnen gepresste wunderbare, nussige Öl, gibt unter anderem einer Kürbissuppe den richtigen Pfiff. Um einen Liter Kürbiskernöl herzustellen, werden rund 35 Kürbisse benötigt.

Beim Kauf gilt darauf zu achten, dass der Kürbis noch einen Stiel besitzt. Es kann nämlich sein, dass Kürbisse ohne Stiel nicht mehr genießbar sind. Zudem sollte sich der Kürbis schwerer anfühlen, als er aussieht. Auch der Klopftest hilft: Hört er sich hohl an, so ist er reif. An dunklen Orten können Kürbisse mehrere Wochen lagern.
An Halloween sieht man sie überall, denn der Kürbis ist eine beliebte Dekoration: Er wird zunächst ausgehöhlt, anschließend werden oftmals schaurige Grimassen in das Fruchtfleisch geschnitzt und eine Kerze in das Innere gestellt.

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