Lexikon: K wie Kochbananen

Kochbananen, der leckere Foodtrend aus Afrika

Kochbananen, im englischen „Plantain“ genannt, wachsen in den subtropischen Gegenden Südamerikas, Asiens und Afrikas. Ähnlich wie in Deutschland die Kartoffel gilt die Kochbanane in Ländern wie Kamerun, Ghana, Uganda, Kolumbien, Philippinen, Myanmar oder Peru als Hauptnahrungsmittel.

Kochbananen sind viel größer und kantiger, als herkömmliche Bananen. Außerdem sind sie, in den meisten Fällen, nur gegart genießbar. Das liegt daran, weil sie im rohen Zustand sehr viel Stärke enthalten und außerdem, ähnlich wie bei Rhabarber, bitter schmecken können.

Kochbananen haben drei Reifegrade, die sich für die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten eignen:

  • Grün: Die feste Frucht lässt sich in diesem Reifegrad in dünne Scheiben schneiden, oder fein raspeln. Der Bananengeschmack ist kaum bis gar nicht vorhanden, weshalb sie sich perfekt für herzhafte Gerichte eignet. Die Banane lässt sich in diesem Reifegrad einfach frittieren oder zerstampfen.
  • Gelb mit schwarzen Flecken: Die Kochbanane ist nun geeignet zum Kochen, Braten, Backen und natürlich auch zum Frittieren oder Stampfen. Die Banane ist leicht süßlich, ähnlich wie Süßkartoffeln oder Karotten. Sie kann deshalb sowohl herzhaft, als auch süß zubereitet werden.
  • Schwarz: Die Frucht ist nun vollreif und kann für Desserts verwendet werden. In diesem reifen, weichen Zustand kann man sie auch ungekocht genießen.

Durch ihren hohen Stärkegehalt ist Mehl aus grünen Kochbananen ein wunderbarer Ersatz für normales Weizenmehl. Gegarte Kochbananen kann man wegen ihrer mehligen Konsistenz außerdem auch als Alternative für Kartoffeln verwenden. Von den Nährwerten ist die Kochbanane vergleichbar mit der Kartoffel. Allerdings sind noch mehr Vitamine und Mineralien (wie z.B. Vitamin A, Vitamin C und Vitamin B6 sowie die Mineralien Kalium und Magnesium) enthalten. Deswegen ist die Kochbanane nicht nur in der Paleo- und glutenfreien Ernährung eine wunderbare Ergänzung.

Kochbananen als Potassium-(Kalium)-Quelle

Kaliummangel ist eines der weitverbreitetsten Mangelerscheinungen, die jedoch nur selten diagnostiziert werden. Die typischen Symptome sind ein zu tiefer Blutdruck, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, Appetitlosigkeit oder Heißhunger.

Kalium wird auch als Elektrolyt bezeichnet und befindet sich vor allem innerhalb der menschlichen Zellen. Von dort aus steuert es das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln, besonders unsere Herztätigkeit und den Blutdruck. Kalium kann den Blutdruck senken und somit das Schlaganfallrisiko vermindern. Außerdem regelt es zusammen mit Natrium auch den Wasserhaushalt des Körpers. Während Kalium die Ausschwemmung von Wasser fördert, bindet Natrium dieses. Deswegen sollte man darauf achten, dass man sich lieber salzarm und dafür besonders kaliumreich ernährt.

Kochbananen zählen zusammen mit Weizenkleie, Datteln, Trockenobst, Amaranth, Bohnen, Chiasamen, Kartoffeln, Tomatenmark,  Cashewnüssen, Erdnüssen und Avocado zu besonders kaliumreichen Lebensmitteln. Da sich Kalium in Wasser auflöst, sollte man am besten das Kochwasser dieser Lebensmittel ebenfalls für die Zubereitung der Speisen mit einfließen lassen.

Lagerung

Kochbananen sollte man unbedingt bei Raumtemperatur lagern. Je wärmer es ist, desto schneller werden sie reif. Grüne Kochbananen soll man auf keinen Fall im Kühlschrank lagern. Nur vollreife, komplett schwarze Bananen können auch kühl gelagert werden. Das Einfrieren von vollreifen Kochbananen ist dann ebenfalls möglich.

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