Lexikon: A wie Apfel

Die meisten Vitamine sitzen beim Apfel direkt unter der Schale. Deshalb sollte man Äpfel möglichst ungeschält essen! Äpfel verströmen Ethylengas, das die Reifung von anderem Obst und Gemüse beschleunigt. Sie sollten deswegen immer separat gelagert werden. Tatsächlich enthalten Apfelkerne Amygdalin, das im Körper zu Blausäure umgewandelt wird. Zum einen passiert das aber nur, wenn man die Kerne zerkaut, zum anderen ist es auch dann praktisch unmöglich, so viele Äpfel zu essen, dass sich ein Mensch daran vergiftet. Saure Äpfel haben am meisten Zucker. Jonagold etwa hat 50% mehr davon als der süße Golden Delicious. Er hat aber auch doppelt so viel Säure. Klar, dass der auch intensiver schmeckt.

In unseren Riegeln „Frisco Crisp“ und  „Poesie Amelie“ haben wir ebenfalls Äpfel verwendet – weil sie so vielseitig sind, mit vielen unterschiedlichen Zutaten harmonieren und vor Ort in Deutschland wachsen.

Weltweit gibt es mehr als 30.000 Apfelsorten, allein in Deutschland kennen wir 2.000 Sorten. Allerdings werden nur rund 25 Sorten im Obstanbau kultiviert. Pink Lady ist zwar ein bekannter Apfel, aber keine Sorte sondern eine Marke. Die Sorte heißt Cripps Pink.

Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 19,5 Kilogramm ist der Apfel das beliebteste Obst der Deutschen, gefolgt von der Banane mit 14,7 Kilogramm pro Jahr. Trotzdem essen die Deutschen insgesamt immer weniger Äpfel. Vor etwa 10 Jahren betrug der Jahresverbrauch noch etwa 28 Kilogramm. Dafür wird heutzutage mehr exotisches Obst gegessen.
Die älteste noch existierende deutsche Kulturapfelsorte ist der Edelborsdorfer. Er wurde bereits 1175 durch die Zisterziensermönche der Abtei Pforta (im heutigen Sachsen-Anhalt) erwähnt. 

Acerola Agavendicksaft Ananas Apfel Aprikose Avocadoöl

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