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Vietnamesische Küche: Interview mit Cam Tu Nguyen

1. Kochst du Zuhause oft vietnamesisch?

Nein, ehrlich gesagt fast gar nicht. Ich koche zuhause total gerne Pasta, deutsche Hausmannskost und einen wilden Mix an asiatischer Fusionsküche. Vietnamesischs Essen ist für mich Heimat. Das bekomme ich dann immer, wenn ich meine Eltern besuche. Ich rufe immer ein paar Tage vorher bei meiner Mama an und mache eine Art „Vorbestellung“. Sommerrollen sind meistens immer dabei, außerdem verschiedene Nudelsuppen, Nudelsalate, Teigtaschen und vietnamesische herzhafte Crepes. Meine Mama kocht dann immer eine leckere vegetarische Version von all den Gerichten.

2. Ist die vietnamesische Küche nicht vegetarier-/veganerfreundlich?

Wenn man die ursprünglichen Originalrezepte nachkocht dann nicht, da die Soßen meistens aus Fisch bestehen Und fast überall ist Hackfleisch drin. Mittlerweile haben aber auch viele vietnamesische Restaurants in Deutschland nachgezogen und bieten viele vegetarische und vegane Gerichte an.

Da viele Vietnamesen Buddhisten sind, die sich an bestimmten Feiertagen strickt vegetarisch ernähren, gibt es auch viele vegetarische Rezepte von denen man sich inspirieren lassen kann.

3. Du schreibst seit über 8 Jahren auf bento-lunch-blog.de über asiatische Küche mit Schwerpunkt auf japanische Lunchboxen. Was bedeutet das bloggen für dich?

Mein Foodblog vereint alle Dinge, die mir Spaß machen und ist einfach das perfekte Hobby für mich. Das Einkaufen der Zutaten, das Kochen, das Fotografieren und das Schreiben. Der Blog ist für mich eine große kreative Spielwiese, wo ich mich frei entfalten kann. Es ist wirklich großes Glück, dass ich all diese Dinge nun auch bei Foodloose anwenden kann. Da die Themenschwerpunkte bei Foodloose woanders liegen ist es für mich eine willkommene Abwechslung und eine Herausforderung zugleich.

4. Was fasziniert dich an der japanischen Küche?

Mich spricht die Einfachheit der Zutaten an, die dennoch zu sehr überraschenden und komplexen Geschmackserlebnissen führen kann. Auch die Ästhetik und die Bedachtheit, mit der die Japaner ihr Essen anrichten und servieren beeindrucken mich immer wieder. Als gelernte Designerin und Illustratorin kann ich meine Kreativität dadurch erweitern und auf andere Bereiche anwenden.

 

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