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Unsere Ansätze für eine nachhaltige Verpackung

In Anknüpfung an unseren Blogbeitrag aus dem letzten Jahr wollen wir die Thematik „Verpackung“ erneut aufgreifen. Um das Thema etwas strategischer anzugehen nutzen wir eine adaptierte Faustregel aus dem unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement: anhand der Ansätze REDUCE, REUSE, REPLACE und RECYCLE erläutern wir euch im Folgenden unsere Position und unsere Bemühungen.

REDUCE – Ansatz

Oberste Priorität hat „Reduce“-Ansatz: Der Einsatz kleinerer oder leichtere Verpackungen (und im Idealfall das Weglassen von Verpackungen) ist die nachhaltigste Verpackungsstrategie.  Durch den reduzierten Materialeinsatz werden weniger Rohstoffe erforderlich und gleichzeitig fällt weniger Abfall an.

Wir haben uns den Grundsatz „Reduce“ bei der Entwicklung unserer neuen Fruchtherzen zu Herzen genommen und die Foliendicke um 20% reduziert (im Vergleich zu der Folie der Nussriegel).

REUSE – Ansatz

Kann auf die Verpackung nicht verzichtet werden, sollte sie zumindest so gestaltet werden, dass sie wiederverwendet werden kann. Auch dieser Ansatz spart Energie und Ressourcen und vermeidet Abfall. Die Wiederverwendung kann dabei für den ursprünglichen Zweck (Mehrwegverpackungen) oder aber für einen anderen Einsatz erfolgen. Das Prinzip funktioniert auch ganz einfach bei den Gläsern unseres Brotaufstrichs: nach dem Verzehr wird aus dem Behälter ein Einmach- oder Aufbewahrungsglas. Funktionieren tut das Prinzip auch bei Mehrwegflaschen: Laut Umweltbundesamt sind das die umweltfreundlichsten Getränkeverpackungen. Das System ist einfach, wirtschaftlich und ökologisch: Eine Glasflasche lässt sich über 50-mal wiederverwenden, eine PET-Flasche kann bis zu 25-mal wiederverwendet werden.

Das „REUSE“-Prinzip lässt sich auf unsere Verpackung leider nicht anwenden. Zumindest nicht auf die Verpackung in der aktuellen Form.

REPLACE – Ansatz

Findet sich keine Möglichkeit zur Wiederverwendung der eingesetzten Verpackung, dann sollte diese zumindest so nachhaltig wie möglich sein. Es stellt sich die Frage, inwieweit die verwendeten Materialen durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden können. Als Alternative für Kunststoffe wird ein ähnliches Material gesucht, welches komplett aus erneuerbaren Ressourcen gemacht ist und welches komplett biologisch abbaubar ist. In unserem letzten Blog-Beitrag haben wir die sogenannten „Bio-Kunststoffe“ näher betrachtet. Leider gibt es in diesem Bereich noch keine Lösung, die uns (und unsere Erde) glücklich machen würde. Als Kunststoffalternative kommen auch Papierverpackungen in Frage. Ressourcenschonung, geringere CO2-Emissionen und keine umweltschädliche Überreste im Vergleich zur reinen Kunststoff-Verpackung sprechen für sich. Im Lebensmittelbereich werden Papierverpackungen für trockene Produkte wie Nudeln oder auch Müslis bereits erfolgreich eingesetzt.

Auch wir haben den Einsatz einer Papierverpackung für unsere Produkte geprüft. Leider mussten wir erfahren, dass Papier alleine keinen ausreichenden Barriereschutz für unsere empfindlichen Produkte bietet. Um die Haltbarkeit zu gewährleisten, wird eine ausreichende Kunststoff-Beschichtung benötigt. Dieser Verbund kann aber nicht im Altpapier entsorgt und auch nicht recycelt werden

RECYCLE – Ansatz

Ist weder der „Reduce“-, noch der „Reuse“- oder der „Replace“-Ansatz möglich, sollte zumindest das Recycling der Verpackung möglich sein. In Deutschland werden z.B. Altpapier, Glas aber auch teilweise Kunststoffe verwertet und als recycelte Rohstoffe zurück in den Wertstoffkreislauf gebracht. Durch die Neuverordnung des Verpackungsgesetzes zum 1. Januar 2019 sollen Händler stärker in die Pflicht genommen werden. Die Verwendung von ökologisch vorteilhaften und recycelbaren Verpackungen wird belohnt. Die Recyclingquoten von Kunststoffen sollen steigen.

Für foodloose bedeutet das, dass unsere Verpackung im Recyclingprozess im besten Fall vollständig verwertet werden soll. Hierfür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens muss die Verpackung in den Recycling-Prozess gelangen. Dies stellen wir dadurch sicher, dass wir auf allen Verpackungen den „Grünen Punkt“ aufdrucken (dies inzwischen nicht mehr Pflicht und viele Unternehmen verzichten darauf). Für den Verbraucher wird so deutlich: diese Verpackung gehört nicht in den Restmüll, sondern soll im Gelben Sack entsorgt werden. Zweitens muss die Verpackung im Recyclingprozess technisch verwertet werden können. Verbundmaterialien (das sind kombinierte Verpackungen aus z.B. Papier und Kunststoffen oder verschiedenen Kunststoffen) können nicht recycelt werden und werden stattdessen „energetisch“ oder „thermisch“ verwertet. Dieser schöne Ausdruck beschreibt nichts anderes als die Verbrennung in einer Müllverbrennungsanlage. Wir haben uns für eine reine OPP-Verpackung entschieden und schaffen so die Voraussetzung dafür, dass diese in den Sortieranlagen den richtigen Weg findet.

Fazit

Wir sind kontinuierlich auf der Suche nach Ansatzpunkten, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Mit dem Status Quo sind wir nicht zufrieden. Deshalb sind wir laufend mit Verpackungsherstellern und Experten im Gespräch und hoffen auf innovative Lösungen in naher Zukunft. Unserer Meinung nach muss auch die Politik einen Beitrag leisten und z.B. Innovationen im Bereich der Materialentwicklung und der Recyclingtechnologie fördern. Wir sind insbesondere auch offen für Anregungen unserer Kunden und Fans: kontaktiert uns gerne über info@foodloose.net.

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