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Biss zur Klausur: Welche Lebensmittel erhöhen die Lernleistung?

In Prüfungsphasen gilt natürlich wie sonst auch, dass regelmäßige, nicht zu schwere Mahlzeiten mit möglichst frischen und vollwertigen Zutaten für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit optimal sind. Wer nach seiner Vormittags-Einheit in der Bibliothek eine Schweinshaxe mit Semmelknödeln verdrückt und dazu noch ein Radler trinkt, wird am Schreibtisch nicht viel produktiver sein, als er es auf der Couch wäre.

Wer sich dagegen für einen Couscous-Salat oder für Dinkel-Nudeln mit gedünstetem Gemüse entscheidet, wird den Nachmittag besser nutzen können. „Plenus venter non studet libenter (ein voller Bauch studiert nicht gern)“ — das wusste man im Umfeld von Bibliotheken schon, als die Sprache der Wissenschaft noch Latein war. So weit, so klar. Aber wie sieht es beim Snack für zwischendurch aus?

Heißt das Studentenfutter tatsächlich Studentenfutter, weil es sich damit gut studieren lässt? Ihren Namen hat die Mischung aus ungesalzenen Nüssen und Trockenfrüchten — ursprünglich bestand Studentenfutter nur aus Mandeln und Rosinen — daher, dass sich im 19. Jahrhundert nur wohlhabende junge Leute die damals recht teuren Mandeln leisten konnten. Außerdem waren Studenten schon immer feierfreudig und man glaubte früher, Mandeln würden die Auswirkungen übermäßigen Alkoholkonsums lindern. Es lässt sich aber vermuten, dass die langanhaltenden Beliebtheit des Snacks bei Studierenden durchaus auch etwas mit den konzentrationssteigernden Eigenschaften der Beeren-Nuss-Mischung zu tun hatte.

Komplexe Kohlenhydrate

Das Gehirn ist ein sehr energiebedürftiges Organ. Es benötigt den Löwenanteil des Sauerstoffs, den wir einatmen und rund ein Fünftel der Energie, die wir über die Nahrung aufnehmen. Es verfeuert täglich etwa so viel Glukose, wie in14 Esslöffeln Zucker steckt. Die Einfachzucker, die nicht nur in Rosinen und Trockenfrüchte enthalten sind, sondern auch in Nüssen, geben dem Gehirn jedes Mal, wenn wir ins Studentenfutter-Tütchen greifen oder von einem foodloose Riegel abbeißen, einen kleinen Kick. Diesen kann man drei Tage vor dem mündlichen Examen gut gebrauchen. Der leistungssteigernde Effekt dieses Zucker-Peaks würde aber schnell verpuffen, wenn die Trockenfrüchte und Nüsse, aus denen Studentenfutter besteht, nicht auch viele komplexe Kohlenhydrate enthielten. Komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Obst und Nüssen reichlich enthalten sind, muss unser Körper zunächst in Einfachzucker wie Glukose und Fruktose zerlegen. Das sorgt für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel — eine nachhaltige Energieversorgung für lange Lernabende. Getrocknete Beeren und Früchte ihrerseits sind nicht nur Energielieferanten, sondern auch Radikalfänger — und sie enthalten auch nach der Trocknung noch Vitamine. Unsere vollwertigen Bio-Riegel bestehen übrigens ausschließkich aus Nüssen und Trockenfrüchten.

Brainfood

Die Nüsse und Trockenfrüchte in unseren Riegeln enthalten zudem wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Das sind gesunde Fette, die der Körper nicht selbst herstellen kann — sogenannte essenzielle Fettsäuren. Sie halten die Zellen elastisch und helfen den Nervenzellen dabei, miteinander zu kommunizieren. Je besser unsere Nervenzellen das können, umso besser können wir lernen und uns erinnern. Auch Fisch enthält übrigens sehr viel Omega-3-Fett und macht sich daher in Prüfungsphasen gut auf dem Mittagstisch. Vielleicht ein paar Avocados dazu? Sie sind wegen des Lecithins, das sie enthalten, ebenfalls wertvolle Nervennahrung.

Auch die Aminosäure Phenylalanin, die in Nüssen vorkommt, macht unsere Neuronen kommunikativer und verbessert so unser Gedächtnis. Das in Nüssen enthaltene Magnesium ist nicht nur für Sportler interessant, da es die Muskeln weicher macht und Wadenkrämpfen vorbeugt, es regt unser Gehirn auch dazu an, neue neuronale Verbindungen zu knüpfen. Ähnlich das Eiweiß, das in Nüssen aller Art ebenfalls reichlich vorhanden ist: Es hilft nicht nur nach dem Sport beim Muskelaufbau, sondern dient im Gehirn auch als Rohstoff für die Produktion von Botenstoffen, die den Klausurstoff und andere Informationen auf chemischem Wege zwischen den Nervenzellen hin- und her befördern.

Fazit

Das Studentenfutter trägt seinen Namen zu Recht. Nüsse, Beeren und Trockenfrüchte, aber auch Samen sind eine tragende Säule einer vollwertigen Ernährung in der Lernphase. Nüsse, Samen und getrocknete Früchte sind ein perfekter Snack für Schüler, Studenten und alle Menschen, die geistig arbeiten. Bei foodloose gib’s sie in Riegelform — nicht nur gesund, sondern auch lecker und praktisch.

 

Bildquelle: © MaxWo / Fotolia

In Prüfungsphasen gilt natürlich wie sonst auch, dass regelmäßige, nicht zu schwere Mahlzeiten mit möglichst frischen und vollwertigen Zutaten für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit optimal sind. Wer nach seiner Vormittags-Einheit in der Bibliothek eine Schweinshaxe mit Semmelknödeln verdrückt und dazu noch ein Radler trinkt, wird am Schreibtisch nicht viel produktiver sein, als er es auf der Couch wäre.

Wer sich dagegen für einen Couscous-Salat oder für Dinkel-Nudeln mit gedünstetem Gemüse entscheidet, wird den Nachmittag besser nutzen können. „Plenus venter non studet libenter (ein voller Bauch studiert nicht gern)“ — das wusste man im Umfeld von Bibliotheken schon, als die Sprache der Wissenschaft noch Latein war. So weit, so klar. Aber wie sieht es beim Snack für zwischendurch aus?

Heißt das Studentenfutter tatsächlich Studentenfutter, weil es sich damit gut studieren lässt? Ihren Namen hat die Mischung aus ungesalzenen Nüssen und Trockenfrüchten — ursprünglich bestand Studentenfutter nur aus Mandeln und Rosinen — daher, dass sich im 19. Jahrhundert nur wohlhabende junge Leute die damals recht teuren Mandeln leisten konnten. Außerdem waren Studenten schon immer feierfreudig und man glaubte früher, Mandeln würden die Auswirkungen übermäßigen Alkoholkonsums lindern. Es lässt sich aber vermuten, dass die langanhaltenden Beliebtheit des Snacks bei Studierenden durchaus auch etwas mit den konzentrationssteigernden Eigenschaften der Beeren-Nuss-Mischung zu tun hatte.

Komplexe Kohlenhydrate

Das Gehirn ist ein sehr energiebedürftiges Organ. Es benötigt den Löwenanteil des Sauerstoffs, den wir einatmen und rund ein Fünftel der Energie, die wir über die Nahrung aufnehmen. Es verfeuert täglich etwa so viel Glukose, wie in14 Esslöffeln Zucker steckt. Die Einfachzucker, die nicht nur in Rosinen und Trockenfrüchte enthalten sind, sondern auch in Nüssen, geben dem Gehirn jedes Mal, wenn wir ins Studentenfutter-Tütchen greifen oder von einem foodloose Riegel abbeißen, einen kleinen Kick. Diesen kann man drei Tage vor dem mündlichen Examen gut gebrauchen. Der leistungssteigernde Effekt dieses Zucker-Peaks würde aber schnell verpuffen, wenn die Trockenfrüchte und Nüsse, aus denen Studentenfutter besteht, nicht auch viele komplexe Kohlenhydrate enthielten. Komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Obst und Nüssen reichlich enthalten sind, muss unser Körper zunächst in Einfachzucker wie Glukose und Fruktose zerlegen. Das sorgt für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel — eine nachhaltige Energieversorgung für lange Lernabende. Getrocknete Beeren und Früchte ihrerseits sind nicht nur Energielieferanten, sondern auch Radikalfänger — und sie enthalten auch nach der Trocknung noch Vitamine. Unsere vollwertigen Bio-Riegel bestehen übrigens ausschließkich aus Nüssen und Trockenfrüchten.

Brainfood

Die Nüsse und Trockenfrüchte in unseren Riegeln enthalten zudem wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Das sind gesunde Fette, die der Körper nicht selbst herstellen kann — sogenannte essenzielle Fettsäuren. Sie halten die Zellen elastisch und helfen den Nervenzellen dabei, miteinander zu kommunizieren. Je besser unsere Nervenzellen das können, umso besser können wir lernen und uns erinnern. Auch Fisch enthält übrigens sehr viel Omega-3-Fett und macht sich daher in Prüfungsphasen gut auf dem Mittagstisch. Vielleicht ein paar Avocados dazu? Sie sind wegen des Lecithins, das sie enthalten, ebenfalls wertvolle Nervennahrung.

Auch die Aminosäure Phenylalanin, die in Nüssen vorkommt, macht unsere Neuronen kommunikativer und verbessert so unser Gedächtnis. Das in Nüssen enthaltene Magnesium ist nicht nur für Sportler interessant, da es die Muskeln weicher macht und Wadenkrämpfen vorbeugt, es regt unser Gehirn auch dazu an, neue neuronale Verbindungen zu knüpfen. Ähnlich das Eiweiß, das in Nüssen aller Art ebenfalls reichlich vorhanden ist: Es hilft nicht nur nach dem Sport beim Muskelaufbau, sondern dient im Gehirn auch als Rohstoff für die Produktion von Botenstoffen, die den Klausurstoff und andere Informationen auf chemischem Wege zwischen den Nervenzellen hin- und her befördern.

Fazit

Das Studentenfutter trägt seinen Namen zu Recht. Nüsse, Beeren und Trockenfrüchte, aber auch Samen sind eine tragende Säule einer vollwertigen Ernährung in der Lernphase. Nüsse, Samen und getrocknete Früchte sind ein perfekter Snack für Schüler, Studenten und alle Menschen, die geistig arbeiten. Bei foodloose gib’s sie in Riegelform — nicht nur gesund, sondern auch lecker und praktisch.

 

Bildquelle: © MaxWo / Fotolia

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